Friedhofskapelle - Alte Pfarrkirche

Patrozinium: 24. Juli (Hl. Christopherus)


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 Pfarramt

Beschreibung

In landschaftlich hervorragender Lage steht, vom Friedhof umgeben, der Restbau der alten Pfarrkirche: der nach oben von abgestuften Strebepfeilern umgebene spätgotische Chorschluss, flankiert von der noch vom barocken Penz-Bau stammenden Sakristei und dem gleichfalls barock aufgestocktem Turm mit seiner hübschen Zwiebelhaube; die Kirchenglocken werden heute von der Sakristei der neuen Pfarrkirche aus elektrisch geläutet. An den Wänden der von Clemens Holzmeister 1969 vorgebauten, offenen Portalvorhalle finden sich Grabsteine und Kreuze ehemaliger Naviser Seelsorger, darunter ganz links die Grabstätte des langjährigen Pfarrers Ambros Laimer, gestorben 1988, dem Bauherrn der neuen Pfarrkirche.

Das Innere der als Aufbahrungshalle genutzten Friedhofskapelle zeigt noch deutlich spätgotische Architekturformen, so die farbig abgesetzten, schlanken Wanddienste zu seiten des Kruzifixes, die in den spitzbogigen Stichkappenfeldern des Gewölbes weiterlaufen und auf konsolenartigen Trägern aufsitzen. Die unter den Chorfenstern angebrachten Relieftafeln Josef Bachlechners (1913) flankierten ehemals den neugotischen Hochaltar und stellen das Opfer Melchisedeks bzw. Abrahams dar. Links über dem Sakristeiportal hängt das ehemalige barocke Altarblatt "Hl. Christophorus und Kakobus d. Ä.", bez. Rupert Meier, 1739. Das gleichfalls barocke Gemälde gegenüber zeigt die hl. Mutter Anna, Maria das Lesen lehrend.